Keith Johnstone entwickelte in den 50er und 60er Jahren, während seiner Zeit als Dramaturg am Londoner Royal Court Theater, Schauspielübungen. Sie waren die spätere Grundlage für das Improvisationstheater. Er erfand diese Techniken, da er aufgrund des auf ihm lastenden Erfolgsdrucks seine Kreativität zu verlieren drohte. Die Übungen, die ursprünglich nicht für die Bühne gedacht waren, sollten ihm helfen, wieder Zugang zu seinen kreativen Potentialen zu finden.
Im Gegensatz zu einer normalen Theateraufführung sind beim Improvisationstheater keine Inhalte einstudiert. Im Zusammenspiel zwischen Publikum und Spielern entsteht auf der Bühne ein Potpourri aus improvisierten Geschichten - Geschichten, die es vorher noch nie gab und die es in dieser Form auch nie wieder auf einer Bühne geben wird.